Arbeitsplatz Bild alge electronic gmbh

Kühlerreiniger für die Bierindustrie

Ziel war die Entwicklung eines einfach zu bedienenden Reinigungssystem für Bierkühler. Das beinhaltete die Entwicklung der Steuerelektronik, des Interfaces zwischen Front- und Backend sowie die Kommunikation des Backend mit der Steuerelektronik

Im Projekt bestand dann der Kundenwunsch darin, ein möglichst einfach zu bedienendes Gerät zu entwickeln um Bierkühler nach einen Fest automatisiert mit Chemie zu reinigen. Im Zuge der Entwicklung haben wir dann unser Hauptaugenmerk auf die logische Aufteilung der einzelnen Komponenten gelegt, die sich teilweise durch Hardware und teilweise durch Software unterscheiden.

Das Projekt wurde in 3 größere Software-Blöcke aufgeteilt, so das mehrere Entwickler unabhängig daran arbeiten hätten können. In der Umsetzung wurde jedoch alles durch einen einzigen Kollegen umgesetzt. Weiter wurden beiden Hardware-Blöcke definiert, die einerseits die Entwicklung der Steuerelektronik und andererseits die Integration eines Displaymodules in ein vorgegebenes Gehäuse umfassten.

Die Elektronik wurde entsprechend den Vorgaben entwickelt, dabei wurde der Schaltplan und das Layout mit Altium Designer erstellt.

Diese Elektronik besitzt einen ATmega64 der in C programmiert wurde.

Mit einer definierten Schnittstelle und RS485 kommuniziert die Elektronik mit einem Displaymodul. Das Displaymodul selbst ist ein industrielles Raspberry Pi mit Touchdisplay. Auf dem Displaymodul wurde der Ansatz einer SPA umgesetzt. Im Backend, welches mittels ASP.NET Core erstellt wurde, erfolgt die nötige Kommunikation mit der Elektronik. Das Frontend wurde mit Angular erstellt und kommuniziert mit den nötigen Service bzw. Controllern mit dem Backend. Einfache Überwachungen wurden dabei in der Firmware der Elektronik integriert, komplexere Vorgänge wie der automatische Ablauf wurde dabei in des Backend integriert. Der Schwerpunkt der manuellen Steuerung wurde dabei in das Frontend integriert.

Das Modul selbst wurde mit Hilfe von AutoCAD in das vorgegebene Gehäuse integriert und die nötigen Fräsarbeiten beauftragt. Die interne Verkabelung wurde mittels den entwickelten Schaltplänen ausgeführt.

In Summe eine sehr interessante und komplexe Aufgabe, die auch gut auf mehrere Schultern hätten verteilt werden können.

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